Die Lastganganalyse ist ein zentrales Instrument zur Bewertung von Energieverbräuchen bei Sondervertragskunden. Sie schafft Transparenz über Leistungsspitzen, Grundlasten und zeitliche Verbrauchsmuster und bildet die Grundlage für technische und wirtschaftliche Optimierungsmaßnahmen.
Ab einem Jahresverbrauch von etwa 100.000 kWh Strom oder 1.500.000 kWh Gas werden in der Regel registrierende Leistungsmessungen (Lastgangzähler) eingesetzt. Bei solchen Sondervertragskunden wird neben der verbrauchten Energiemenge auch die maximale Leistungsspitze abgerechnet.
Bereits kleine Veränderungen im Lastprofil können daher erhebliche Auswirkungen auf Energiekosten, Netzentgelte und die Wirtschaftlichkeit technischer Anlagen haben.
Durch die Auswertung von Viertelstundenwerten werden Leistungsspitzen, Grundlasten und typische Verbrauchsmuster sichtbar. Auf dieser Basis lassen sich technische, organisatorische und vertragliche Maßnahmen gezielt bewerten.
Je nach Zielsetzung, Unternehmensgröße und Komplexität der Energieversorgung eignen sich unterschiedliche Analyseansätze. Unser Web-Tool und die professionelle Lastganganalyse ergänzen sich sinnvoll.
Das Web-Tool ermöglicht eine schnelle, eigenständige Auswertung von Lastgangdaten und liefert einen ersten Überblick über Verbrauchsstrukturen.
Geeignet, wenn:
eine erste Orientierung gesucht wird und keine komplexen Tarif- oder Anlagenstrukturen vorliegen.
Die professionelle Lastganganalyse geht deutlich über die reine Datenauswertung hinaus und berücksichtigt technische, wirtschaftliche und organisatorische Zusammenhänge.
Empfohlen, wenn:
Leistungspreise relevant sind, mehrere Zähler oder Standorte bestehen oder Investitionsentscheidungen vorbereitet werden.
Mit unserem ZD Lastganganalyse-Tool werden Energiedaten endlich verständlich. Laden Sie Ihre Lastgangdatei hoch und erhalten Sie sofort Einblicke in Verbrauch, Spitzenlasten und Einsparpotenziale – datenbasiert, intuitiv und visuell.
Damit Verbrauchsmuster zuverlässig erkannt werden können, sollten Lastgangdaten über einen ausreichend langen Zeitraum vorliegen; in der Praxis sind mehrere Wochen bis Monate sinnvoll, abhängig von Betriebsweise, Saison und Zielsetzung der Analyse.
Eine Lastganganalyse macht Leistungsspitzen, Grundlasten und zeitliche Verbrauchsmuster sichtbar und bildet die Grundlage für gezielte Maßnahmen zur Senkung von Energie- und Netzkosten sowie für fundierte Investitionsentscheidungen.
Ja, da Netzentgelte häufig von der höchsten gemessenen Leistung abhängen, können durch die Identifikation und Reduzierung von Leistungsspitzen spürbare Kosteneinsparungen erzielt werden.
Bei Kunden mit registrierender Leistungsmessung werden die Lastgangdaten in der Regel durch den Netzbetreiber erfasst und anschließend für eine detaillierte Analyse bereitgestellt.
Die Grundlast beschreibt den dauerhaft anliegenden Energieverbrauch, während die Spitzenlast kurzfristige hohe Leistungsabrufe bezeichnet; beide Kennwerte sind entscheidend für die Bewertung von Kosten und Optimierungspotenzialen.
Die Ergebnisse können genutzt werden, um Betriebszeiten zu optimieren, Lasten zu verschieben, Anlagen effizienter zu betreiben oder Investitionen in Speicher, Steuerungstechnik oder Prozessanpassungen fundiert zu bewerten.
Für eine fundierte Lastganganalyse sind spezialisierte Tools sinnvoll, da große Datenmengen manuell nur eingeschränkt auswertbar sind und wichtige Zusammenhänge sonst leicht übersehen werden.
Ja, Wetterbedingungen, Produktionsauslastung und Betriebszeiten beeinflussen den Energieverbrauch direkt und sollten bei der Interpretation der Lastgänge berücksichtigt werden.
Möchten Sie Ihre Lastgänge professionell analysieren lassen und Einsparpotenziale gezielt nutzen?
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