Wer energieeffizient bauen oder sanieren möchte und Fördermittel in Anspruch nehmen will, benötigt die Begleitung eines zertifizierten Energieeffizienz-Experten.
Beim Neubau eines energieeffizienten Gebäudes oder bei der Sanierung zu einem Effizienzhaus können staatliche Fördermittel beantragt werden. Voraussetzung dafür ist der Nachweis, dass die geplanten Maßnahmen die geforderten energetischen Standards erfüllen.
Dieser Nachweis muss durch einen zugelassenen Energieeffizienz-Experten erbracht werden. Die Einbindung eines Experten ist daher zwingend erforderlich, um Fördermittel aus Programmen wie der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) zu erhalten.
Je höher das angestrebte energetische Niveau eines Neubaus oder einer Sanierung ist, desto anspruchsvoller sind die Anforderungen an Planung und Ausführung. Bereits kleine Ausführungsfehler können die berechneten Energieeinsparungen deutlich beeinträchtigen.
Ein qualifizierter Energieeffizienz-Experte begleitet Sie daher von Beginn an kompetent, unabhängig und zielgerichtet.
Die Leistungen eines Energieeffizienz-Experten sind im Rahmen der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) grundsätzlich förderfähig. Die Kosten für Fachplanung und Baubegleitung können anteilig bezuschusst werden.
Seit der Neustrukturierung der Förderprogramme werden die Kosten für den Energieeffizienz-Experten zusammen mit dem Förderkredit oder Zuschuss für die energetische Maßnahme beantragt. Je nach Projektart und Effizienzstandard können dabei Zuschüsse in Höhe von mehreren tausend Euro erreicht werden.
Ein Energieeffizienz-Experte ist immer dann erforderlich, wenn Förderprogramme wie BAFA oder KfW genutzt werden oder bestimmte Effizienzstandards nachgewiesen werden müssen, da nur zugelassene Experten die notwendigen Bestätigungen ausstellen dürfen.
Wer förderrelevante Maßnahmen ohne vorherige Einbindung eines Energieeffizienz-Experten beginnt, riskiert den vollständigen Verlust von Zuschüssen und Förderkrediten, da Förderanträge in der Regel vor Maßnahmenbeginn gestellt werden müssen.
Nein, ein Energieeffizienz-Experte begleitet Projekte fachlich von der Planung über die Umsetzung bis zur Nachweisführung und stellt sicher, dass technische, wirtschaftliche und förderrechtliche Anforderungen eingehalten werden.
Ein Energieeffizienz-Experte ist in der offiziellen Expertenliste eingetragen und berechtigt, förderrelevante Nachweise für BAFA und KfW zu erstellen, während ein Energieberater diese Qualifikation nicht zwingend besitzen muss.
Die Kosten hängen vom Umfang des Projekts, der Gebäudeart und den erforderlichen Leistungen ab, werden jedoch häufig teilweise über geförderte Energieberatungen oder als Bestandteil der Förderprogramme bezuschusst.
Ja, Energieeffizienz-Experten begleiten nicht nur Komplettsanierungen, sondern auch einzelne Maßnahmen wie Heizungsoptimierungen, Anlagentechnik oder Verbesserungen an der Gebäudehülle.
Ja, insbesondere bei Nichtwohngebäuden und gewerblichen Projekten ist die Einbindung eines Energieeffizienz-Experten häufig Voraussetzung für Förderungen, Energieaudits oder Effizienznachweise.
Ein Energieeffizienz-Experte sollte möglichst frühzeitig eingebunden werden, idealerweise bereits in der Konzept- oder Vorplanungsphase, um Förderbedingungen, technische Optionen und Wirtschaftlichkeit optimal aufeinander abzustimmen.
Gerne prüfen wir für Ihr Projekt, wie wir Sie als Energieeffizienz-Experte
fachlich begleiten und die erforderlichen Leistungen sinnvoll strukturieren können.
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Vorteilsrechner trotzdem öffnenWie viele Wohneinheiten hat das Beratungsobjekt?
Geplante Investitionen für energetische Sanierungsmaßnahmen pro Jahr
(Berücksichtigt werden ausschließlich förderfähige energetische Maßnahmen gemäß BEG.)
Hinweis*: Für Heizungsmaßnahmen wird kein zusätzlicher iSFP-Bonus innerhalb der BEG-Förderung gewährt
Info
Förderbedingungen können sich ändern.
Die Preise für die iSFP-Erstellung sind pauschal kalkuliert. Ein verbindliches Angebot erhalten Sie nach Prüfung Ihrer individuellen Rahmenbedingungen.